Rückwand für Leopardgeckos

Einkaufsliste


- Styroporplatten in verschiedenen Stärken
- Cuttermesser
- Pinsel

- Zahnstocher

- Fliesenkleber
- Sprühlack / Farbe
- Klarlack

 

Vorüberlegungen

Das Terrarium soll ein Blickfang werden, das ist den meisten Bastlern ein zentrales Anliegen. Aber man sollte sich vor allem Gedanken über die Ansprüche der Bewohner an ihre Umgebung machen. Hier sollten keine Kompromisse gemacht, sonder die Funktionalität des Terrariums über die optischen Vorlieben des Betrachters gestellt werden.

Grundgerüst

Für den Bau einer Rückwand ist es am einfachsten wenn man das Terrarium zerlegen kann. Bei vielen OSB Terrarien sind die Seitenwände lediglich verschraubt und lassen sich voneinander lösen. So kann die Rückwand aus Styropor direkt auf die Rückwand des Terrariums angepasst werden. Bitte bedenkt dass die Rückwand hinterher wieder einsetzbar sein muss.

 

Zu Beginn schneidet man Streifen mit unterschiedlichen Tiefen in der passenden Länge ab. Diese stapelt man unter Verwendung der Zahnstocher aufeinander. Mit dieser Methode sieht die Rückwand plastisch aus und bekommt viele enge Spalten welche von den Leopardgeckos bevorzugt aufgesucht werden.

Wenn die Rückwand fertig gestaltet ist kann die rückwärtige OSB Platte samt Styroporplatte wieder in das Terrarium eingesetzt werden. Jetzt können die letzten Anpassungen vorgenommen werden. Es ist darauf zu achten, dass die Spalte zwischen Seitenwänden und Styropor möglichst gering sind. Wenn man die Rückwand über die komplette Höhe des Terrariums verbaut ist hier ebenfalls daurauf zu achten, dass die Abstände möglichst klein sind.

Als nächstes rührt man den Fließenkleber an. Ob eher festere oder weichere Konsistenz richtet sich nach den eigenen Vorlieben und der Einsatzstelle. Zuerst dichtet man die Übergänge der Rückwand an das Terrarium sorgfältig mit Fließenkleber ab. Auch in kleinen Löchern können Futtertiere Zuflucht suchen und sich in das Styropor fressen.

Jetzt wird die Rückwand flächig mit Fließenkleber bestrichen. Dieser Arbeitsschritt sollte nach dem Trocknen der ersten Schicht mindestens einmal wiederholt werden um eine glatte und feste Oberfläche zu erlangen. Wann der Fließenkleber trocken ist sieht man deutlich am Farbunterschied zu feuchten Stellen.

Wetbox

Wetboxen können im Handel käuflich erworben werden oder auch selbst hergestellt sein. Diese Wetbox besteht aus mehreren Lagen Styropor die zu einem Stein geformt wurden. Für den Einsatz kann man Palstikboxen (Tupper, Eisschachtel, Kartoffelsalat) in unterscheidlichen Größen verwenden. In den Stein schneidet man nun ein passgenaues Loch in der Größe der Plastikbox. So kann ich die Box zum säubern oder zur Kontrolle nach Eiern bequem heraus nehmen.

Der Deckel sollte sich optisch in die Steinform einfügen. Man verwendet eine dickere Styroporplatte und zeichnet die Größe der Plastikboxöffnung auf.  Rund herum schenidet man die Platte schmäler zu, so entsteht ein passgenauer Propfen der den Deckel an seinem Platz hält. In die Mitte des Deckels kommt eine Öffnung als Einstieg in die Box. Die Größe der Öffnung sollte auf die Größe eines ausgewachsenen Tiers abgestimmt sein.

Die Plastikbox kann nun mit feuchtem Substrat gefüllt werden und ist leicht sauber zu halten.

Wer möchte kann die Wetboxen auch in die Rückwand integrieren, hierbei ist aber darauf zu achten, dass die Deckel immer noch abnehmbar sein müssen.

Die farbliche Gestaltung der Rückwand kann auf verscheidene Arten erfolgen, ist jedoch nicht zwingend erforderlich.

 

Es eigenen sich dafür zum Beispiel normale Dispersionsfarben aus dem Baumarkt welche mit dem Pinsel aufgebracht werden können.

 

Wir haben uns dafür entschieden einen Sprühlack zu verwenden.  Im Baumarkt ist die farbliche Auswahl an Lacken groß, wir haben uns für einen Lack mit Marmoreffekt entschieden. Hier werden unterscheidliche Farbtöne gleichzeitig aufgetragen und ergeben noch dazu eine relativ rauhe Oberfläche. sprühlack sollte nur im Freien verwendet werden und gut austrocknen und auslüften bevor man Tiere in das Terrarium setzt. Am besten benutzt man speziell für Kinderspielzeug geprüfte Lacke.

 

Der nächste und zugleich letzte Schritt besteht aus der Imprägnierung der Oberflächen zum Schutz vor Wasser. Je besser eine Rückwand imprägniert ist desto besser lässt sie sich feucht desinfizieren. Man verwendet für die Versiegelung der Oberflächen Epoxidharz oder aber  Klarlacke.

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© Pascal Wess & Julia Hartmann Contact Mail